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Kostenlose Rotkreuz-App „MeinDRK“ - Mit der Rotkreuz-App sicher durch das Jahr

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Angst und Schrecken einfach wegspielen - DRK startet Soforthilfe-Programm für Flüchtlingskinder

Robia und IPE-Kindertherapeutin Anneke Kensy haben ein schützendes Haus gegen Regen und Donner gebaut.

Kinder aus Flüchtlingsfamilien sind von ihren Erfahrungen mit Krieg, Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen und Flucht besonders stark betroffen. Neben den Folgewirkungen ihrer traumatischen Erlebnisse sind sie zusätzlich konfrontiert mit einer fremden Umgebung, einer anderen Lebensart und einer Sprache, in der sie sich nicht verständigen können. Ihre Eltern, die häufig selbst traumatisiert sind, können ihnen oft nur unzureichende Hilfe anbieten. Viele Kinder reagieren auf diese vielfältigen Belastungen mit einer Rückentwicklung bereits erworbener Fähigkeiten oder beobachtbar auffälligem Verhalten wie Aggressivität oder Rückzug.

„Flüchtlingskinder sind in erster Linie Kinder“, sagt dazu Prof. Dr. Udo Wohnhas-Baggerd, Leiter des Instituts für psychomotorische Entwicklungsförderung (IPE). „Wir wollen ihnen möglichst schnell helfen, damit sie in Deutschland ihre traumatischen Erfahrungen der Flucht überwinden.“ Das IPE unter dem Dach der DRK Soziale Dienste OWL gGmbH startete daher jetzt mit einem psychomotorischen Förderangebot für Flüchtlingskinder. 

Um Unterstützung bat Valeska Absi, Leiterin der DRK Kita Löwenzahn. Seit einem Jahr besuchen die fünfjährigen Dagi, Emilia (Name geändert) und Robia die Einrichtung. Sie kommen aus Serbien, Afrika und Tschadschikistan. Die Flüchtlingsberatung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatte den Kindern kurzfristig in der neu eröffneten Kita einen Platz vermittelt. Dort sind die Flüchtlinge mittlerweile gut integriert. „Flucht und Gewalt aber haben seelische Wunden hinterlassen“, sagt Absi. Die Verhaltensweisen, mit denen sich die traumatischen Erlebnisse der Kinder bahnbrechen, seien vielfältig. „Die einen weinen oder schreien, andere sind überängstlich oder ziehen sich in ihre eigene Welt zurück“.

Hilfe für diese Kinder bietet das kostenfreie Soforthilfe-Programm des IPE. Im Schutz eines durch Kindertherapeutin Anneke Kensy speziell vorbereiteten Bewegungsraums können sich die Kinder austoben und dabei Freude an Bewegung und Spiel entwickeln. „Dort spielen sie auch belastende und traumatisierende Situationen nach“, sagt Wohnhas-Baggerd. „ So können sie Angst und Schreckensbilder nach und nach hinter sich lassen“. Die Arbeit mit den Kindern sei sehr intensiv und daher nur in Kleingruppen möglich. Derzeit steht noch ein Platz zur Verfügung. Für weitere Fördergruppen soll nun der Bedarf ermittelt werden. Auch die Stadt Bielefeld habe Interesse signalisiert. Informationen erteilt Udo Wohnhas-Baggerd unter Telefon 0521 – 32 98 98 71.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Udo Wohnhas-Baggerd, 0521 – 32 98 98 71

Information

Psychomotorik beinhaltet die Förderung von Kindern über Bewegung, Wahrnehmung und Sprache. Durch spezielle spielerische Angebote erforschen Kinder konzentriert ihre Neugierde und Entdeckungsfreude.

Das Ziel ist eine Stabilisierung der motorischen und Wahrnehmungsentwicklung sowie die Förderung von Selbstvertrauen, Erlebnisfreude, Mut, Problemlösungs- und Handlungsintelligenz.

Kita-Kinder sind der Natur auf der Spur - Sparkasse Bielefeld spendet 1.400 Euro für Nasch- und Nutzgarten

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der sie Lebensmittel häufig nur noch als portionsgerecht verpackte Einheiten im Supermarktregal kennenlernen. Wo Gemüse, Obst und Kräuter wachsen und wie sie verarbeitet werden, erfahren viele von ihnen nicht mehr. „Gerade Kindern, die in der Stadt aufwachsen, mangelt es oft an Möglichkeiten, die Natur selbstständig zu erkunden“, sagt Kita-Leiterin Valeska Absi. Dem will man in der DRK Kita Löwenzahn aktiv entgegenwirken. Die Kinder legten dort gemeinsam mit ihren Eltern einen Nasch- und Nutzgarten mit Kräuterspirale an. Unterstützt wurde das Projekt mit 1.400 Euro durch die Sparkasse Bielefeld aus Erträgen des PS-Sparens. „Durch selbstständiges Gärtnern erfahren Kinder, wieviel Fürsorge Pflanzen benötigen“, sagt Absi. Dabei lernen die Kleinen nicht nur, woher Obst oder Gemüse kommen. Als Nachwuchsgärtner übernehmen sie Verantwortung für die Beete und entwickeln so Wertschätzung für Lebensmittel.

Kartoffeln, Salat oder Erdbeeren werden zukünftig nicht nur gehegt und gepflegt, sondern auch gemeinsam zubereitet. „Selbst gemacht schmeckt den Kindern einfach am besten“, weiß Absi. Kräuter sollen zum Verzehr im Salat, getrocknet als Tees, in Duftsäckchen oder zur Zubereitung von Cremes verwendet werden. Näba Ali (6 Jahre) hat dazu schon eine Idee: „Wir verkaufen dann unseren berühmten Kita Löwenzahn-Tee und unsere Kita wird ganz reich“.

Das Team der Kita Löwenzahn dankt allen Eltern, die das Projekt mit ihrem tatkräftigen Einsatz ermöglicht haben.

Mit allen Sinnen erleben – das war unser erstes Sommerfest

DRK Kita Löwenzahn mit allen Sinnen erleben – das war das Motto des ersten Sommerfestes in unserer Kita am 14.Juni 2014.

Von 15:00-18:00 Uhr war das Haus für Kinder, Eltern, Großeltern, Nachbarn und allen Interessierten geöffnet.

Los ging das Fest mit einer musikalischen Darbietung des Kita-Chors. Unsere Singpatin Elke Dohna,, die uns dank des Singpatenprojekt der Bielefelder Bürgerstiftung wöchentlich als Chorleiterin zur Verfügung steht, begleitete die Kinder auf ihrem E-Piano.

Neben einem internationalen Buffet, Tee aus dem Samowar, Kaffee und gegrillten Bratwürstchen, gab es auf dem großen Gartengelände der Kita einiges zu entdecken.

Auf dem Sinnenpfad der sich ein Stück durch den Rasen schlängelte, konnten die Kinder Materialen wie Sand, Steine, Wasser, Korken oder Rasierschaum unter den Füßen spüren und so ihren Tastsinn schärfen

Eine feine Nase brauchte man ein Stückchen weiter bei dem Geruchsmemory. Hier konnten kleine und große Gäste den Duft  von Zitrone, Gurke, Pfefferminze, Kaffee und Zimt entsprechenden Bildern zuordnen – gar nicht so einfach!

Auch zum Staunen gab es etwas. Aus einfachen Plastikflaschen wurden mit Hilfe von Wasser, Glitzer und Perlen Schüttelflaschen, an denen wunderschöne Effekte zu beobachten waren und die als Andenken an das Fest mit nach Hause durften.

Beim Spielen mit dem Schwungtuch hatten Kinder, wie Eltern die Gelegenheit  mit viel Freude Gemeinschaft zu erleben. Das sich in den vergangenen neun Monaten eine gute Gemeinschaft unter Eltern und dem Team der Kita entwickelt hat wurde durch die ausgelassene, fröhliche  Stimmung und der tatkräftigen Unterstützung der Eltern deutlich. Genauso wie auch an den zahlreichen Rückmeldungen auf den farbigen Kärtchen die über den Nachmitttag an unserem ersten gepflanzten Obstbaum flatterten.

 „ Seitdem mein Sohn in den Kindergarten geht, bin ich sehr zufrieden, da er viel Selbstständigkeit geübt hat und viel Spaß hat Neues zu entdecken.“

„ Toll im Kindergarten, viel gelernt und gespielt, tanzen fand ich toll und singen, lachen und springen. Meine Erzieherinnen fand ich toll- Mama und Papa nicht zu sehen war am Anfang schwer:“

Auch ein ganz besonderer Gast war an diesem Nachmittag in der Kita. Henry, die Handpuppe, die Kindern auf spielerische Art und Weise mit den Zielen und Grundsätzen des DRK vertraut macht. Er ist bei den Löwenzahnkindern sehr beliebt.

Ich freue mich auf viele weitere sonnige und fröhliche Feste in unserer DRK Kita Löwenzahn.

Valeska Absi