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Vorschulkinder besuchen Unterkunft in der Schillerstraße - Geschenke an Flüchtlingskinder übergeben

Celina (5, vorne, von links) und Amira (5) übergeben Geschenke von Familien der DRK Kita Löwenzahn an Cidar (hinten, von links), Diskar und Kindstan aus dem Irak, die seit einer Woche in der Flüchtlingsunterkunft Schillerstraße leben.
Kita-Leiterin Valeska Absi, Amira, Celina, Diana und Roman verteilen Geschenke, die Familien der Kita für Flüchtlingskinder gespendet haben.

Der Aufruf traf auf ein großes Echo: In der DRK Kita Löwenzahn sammelten Familien für Flüchtlingskinder. Spielsachen, Schreibwaren, Hygieneartikel und Süßigkeiten wurden jetzt von Vorschulkindern und Erzieherinnen in der neu eröffneten Flüchtlingsunterkunft der Stadt Bielefeld in der Schillerstraße übergeben. Diese wird seit dem 15. Dezember vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben. Zurzeit leben in der Unterkunft 105 Männer, Frauen und Kinder - überwiegend aus dem Irak, Iran, Afghanistan und Syrien.

Sichtlich beeindruckt ließen sich die fünfjährigen Amira, Celina, Diana und Roman die Privatbereiche von zwei Flüchtlingsfamilien zeigen. Helferinnen und Helfer des DRK haben in den provisorischen Räumen Betten aufgestellt. Die Familien bewahren dort ihre wenige Habe, die zumeist in einen Koffer passt, auf. Auch wenn die Kinder noch klein sind, erfassten sie schnell, dass das Leben als Flüchtlingsfamilie nicht immer leicht ist. „Warum haben die denn so wenig“, „Warum gibt es keine Wohnungen“ und nicht zuletzt „Warum teilen wir nicht das Geld, was wir haben, mit ihnen“ waren Fragen, die die Kinder bewegten.

Bevor die Vorschulkinder die Geschenke übergaben, wurde erst einmal ein gemeinsames Lied gesungen. Schnell wurde klar: Musik überwindet jede Sprachbarriere. Schon bald klatschten und sangen einige Flüchtlingskinder mit. Amira, Celina, Diana und Roman gaben sich viel Mühe, damit die Mitbringsel an das richtige Kind gerieten. Babys, Kleinkinder, Junge, Mädchen – alles wollte bedacht sein.

Am Ende waren alle zufrieden und nach einem gemeinsamen Lied gingen die Löwenzahn-Kinder wieder zurück in die Kita. Der Besuch hallt jedoch nach. „Die Kinder haben viele Fragen, die wir jetzt aufarbeiten müssen“, sagt Kita-Leiterin Valeska Absi. Mit dem Team gebe es schon Überlegungen hinsichtlich möglicher Angebote für Kinder und Eltern der Flüchtlingsfamilien. „Auch wir können und wollen unseren Beitrag leisten“.

 

DRK Kita Löwenzahn macht sich für Flüchtlingskinder stark - Eltern und Kinder spenden neues und gebrauchtes Spielzeug

Zwei Wochen geprobt: Mit dem Lied „Macht Euch bereit“ begrüßte ein kleiner Projektchor die Gäste des Weihnachtsmarktes.
Weihnachtliches selbst gemacht: Mütter basteln mit ihren Kindern kleine Engel aus Korken.

Mit einem fröhlichen Weihnachtsmarkt haben Kinder, Familien und das Team der DRK Kita Löwenzahn den Beginn der Weihnachtszeit gefeiert. Familien und Mitarbeiter verlebten einen kurzweiligen Nachmittag mit netten Gesprächen, Stockbrot am Lagerfeuer, Basteleien, frischem Popcorn, selbstgebackenen Keksen und leckerem Punsch. Musikalisch untermalt wurde die Feier von einem Kita Projektchor und

Paul-Jumaa Dohna, der auf  dem Saxophon weihnachtliche Lieder spielte.

Erstmalig beteiligte sich die 2013 gegründete Einrichtung an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Familien waren aufgerufen, Spielsachen, Schreibwaren, Hygieneartikel und Süßigkeiten für Kinder zu spenden. Kita-Leiterin Valeska Absi ist überwältigt von der Resonanz: „Mehr als zwei Dutzend bunte Päckchen wurden abgegeben, damit haben wir nicht gerechnet“. 

Jetzt will die Kita den Erlös aufteilen und in den nächsten Wochen in der benachbarten Flüchtlingsunterkunft in der Schillerstraße vorbeibringen. „Damit sich die Kinder sich ihr eigenes Bild machen können“, sagt Absi. Sie bekämen durch die Medien einiges mit. „Ich finde es ganz wichtig, dass wir über die Flüchtlinge sprechen“.

Das Interesse an der Aktion und die Hilfsbereitschaft der Familien seien von Anfang an groß gewesen, erzählt die Kita-Leiterin. Dazu habe wohl auch beigetragen, dass sich die Kita in unmittelbarer Nähe zum Flüchtlingsheim Teichsheide befindet. „Es ist schön, dass die Kinder sehen, dass jeder seinen Beitrag leisten kann, um anderen zu helfen“.

„Ich geh´ mit meiner Laterne“ Laternenfest mit Rekordbeteiligung

Auf geht´s zum Laternenfest: Kinder und Eltern hatten gemeinsam wunderschöne Marienkäfer-, Grashüpfer-, Enten- und Froschlaternen gebastelt.
Das macht Spaß: Mithilfe der Eltern konnten die Kinder leckeres Stockbrot am offenen Lagerfeuer backen.

Ein stimmungsvolles Laternenfest haben Kinder, Familien, Freunde, Erzieherinnen und Erzieher der Kita Löwenzahn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gefeiert. Bei angenehmem Herbstwetter starteten 180 Besucherinnen und Besucher ihre Runde durch das Wohngebiet rund um die Kita. Dabei leuchteten die Laternen der Kinder um die Wette und wiesen der Gruppe den Weg.

Begleitet wurden die kleinen und großen Laternenliedsänger von Mitgliedern des Posaunenchores CVJM Sudbrack. An der Kita und auf der Wiese neben dem Flüchtlingsheim Teichsheide sangen sie alt bekannte Laternenlieder „Ich geh´ mit meiner Laterne“, „Durch die Straßen auf und nieder“ oder „Sankt Martin“. Besonders begeistert stimmten die die Kinder den Evergreen „Milly und Molly“ an. In Vorbereitung auf das Fest hatte das Team die Lieder in den vergangenen Wochen mit den Kindern einstudiert.

Zurück von der Runde erwartete die Besucher eine festlich mit Lichtern dekorierte Kita. Eltern hatten zwei Feuerstellen errichtet, an denen die Kinder Stockbrot backen konnten. Zudem konnten sich alle mit Hotdogs und Kinderpunsch stärken. Valeska Absi freut sich besonders über die hohe Besucherzahl: „Es war wohl eine gute Idee, dass Eltern und Kinder diesmal gemeinsam Laternen gebastelt haben“, resümiert die Kita-Leiterin. Die Eltern hätten sich in diesem Jahr besonders aktiv eingebracht, sei es mit Ideen oder als Ordner während des Umzuges. „Sie haben mit ihrem Engagement entscheidend zum Gelingen des Festes beigetragen“.

Das Team der DRK Kita Löwenzahn dankt den Mitgliedern des Posaunenchores sowie allen kleinen und großen Helfern für ein wunderschönes Laternenfest, an dessen schöner Atmosphäre und reibungslosem Ablauf alle ihren Anteil hatten.

 

Bau der neuen DRK Kita Bullerbü in Sennestadt hat begonnen


Wir freuen uns auf eine weitere DRK Kita in Sennestadt. Der Träger der Kita wird die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH sein.

Der Spatenstich zum Bau der DRK Kindertagesstätte Bullerbü erfolgte am Montag, 07.09.2015. Im Mai 2016 wird die DRK Kita Bullerbü als „Gesundheitskita für Kinder und Familien“ in Bielefeld im Stadtteil Sennestadt eröffnen. Sie liegt dort am Grünzug des Bullerbachtals in unmittelbarer Nähe zur Quelle. Die Kita ist Teil eines Wohnquartiers, das in der kommenden Zeit ebenfalls neu errichtet werden soll. Wenn der Bau wie geplant verläuft werden wir ab Mai 2016 neue Plätze für 74 Kinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren anbieten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Freundschaft, Lieder und Abenteuer - Annie- und Alex-Musical zu Gast beim DRK

Begeistert: Rund 80 Vorschulkinder aus Bielefelder DRK Kitas verfolgten die spannenden Abenteuer von Annie und Alex.
Mitreißend: Christoph Fliether und Sabine Sturm spielten mit vollem Körpereinsatz.
Ganz nah dran: Stolz präsentieren sich die Absolventen des diesjährigen Early English Programms mit den Schauspielern.

Aufgeregt sitzen rund 80 Vorschulkinder – erstmalig aus allen Bielefelder DRK Kitas - mit ihren Familien in der Aula der Luisenschule II. Zum Abschluss des diesjährigen Early English-Programms haben sich Annie und Alex angekündigt. So heißen die Helden der Geschichte, die die Kinder in den vergangenen acht Monaten spielerisch an die englische Sprache herangeführt haben. „English is easy“ tönt es spontan aus den Reihen der Kinder. Jubel brandet auf, als Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse die Hauptdarsteller endlich ankündigt.

„Hallo Spielplatz“, ruft Annie. Auf ihrem Lieblingsspielplatz backt sie einen Kuchen für Daisy doll und teddy bear. Alex, gerade aus der Stadt aufs Land gezogen, kann sich mit der neuen Umgebung noch nicht so recht anfreunden. Und zunächst läuft das Kennenlernen der beiden nicht so rund. Dabei kokettiert die Inszenierung liebevoll mit Mädchen- und Jungen-Klischees. „Der Spielplatz gehört mir“, „Mein Koffer ist schöner“, „Dafür ist meine Kiste größer“ – während Annie und Alex spielerisch streiten, merken sie schnell, dass sie Freunde sein wollen. Ein aufregender Tag auf dem Spielplatz beginnt, an dem die beiden Kinder spannende Abenteuer erleben. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ und „Beautiful colours“. Die kleinen Zuschauer singen alle Lieder begeistert mit.

Viel zu schnell geht ein schöner Nachmittag zu Ende. Und als sich die Bühnenfiguren Annie und Alex für den nächsten Tag verabreden, stimmt ein feines Kinderstimmchen im Publikum „Goodbye, see you later“ an. Das ist der Augenblick, in dem Alex alias Christoph Fliether aus seiner Rolle fällt: „You´re so sweet“ entschlüpft es ihm. Später verrät er: „Man muss Antennen für das Publikum entwickeln“. Solche Situationen müssten er und seine Schauspielkollegin Sabine Sturm einfach honorieren. „Manchmal braucht das Publikum mehr, manchmal weniger“, sagt Sturm.

Aber heute bei dieser tollen Stimmung sei es ganz leicht gewesen, sind sich beide einig und lächeln.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Kinder aus Bielefelder DRK Kitas nehmen im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

Spiel, Spaß und gute Laune - DRK Kita Löwenzahn feiert Bewegungsfest

Begrüßen die Gäste: Hasan (vorne, von links), Charlotte, Adam, Elena, Celina, Bettina Vormfeld (hinten, von links) und Meike Klüner tanzen als bunt verkleidete Vögel durch den Garten

Aufgeregt hüpfen bunt gekleidete Kinder durch den Garten. Ihr Auftritt zum Auftakt des Bewegungsfestes steht unmittelbar bevor. Endlich ist es soweit. Elke Dohna, Singpatin der Bielefelder Bürgerstiftung, stimmt die ersten Töne auf ihrem Keyboard an. Mit „Wir wollen alle singen, guten Tag“ und „Heut ist ein Tag, an dem ich singen kann“ erklingen zarte Kinderstimmen im Außenbereich der DRK Kita Löwenzahn. Was folgt, ist eine Darbietung des Repertoires, das die kleinen Sänger allwöchentlich im Kita-Chor proben. Der Stolz ist groß, als die Vorstellung mit großem Applaus der Gäste belohnt wird.

Ungewöhnlicher Künstler: Adam zaubert mithilfe von Michaela Jonas-Vogt an der Nestschaukel ein Bewegungsbild

Zahlreiche Kita-Kinder kamen trotz wechselhaften Wetters mit ihren Familien und Freunden, um gemeinsam ein fröhliches Fest zu feiern. In ihrer Begrüßung betont Kita-Leiterin Valeska Absi die Bedeutung von Bewegung für Kinder: „Bewegung bedeutet nicht nur hüpfen, springen und draußen sein. Bewegung ist lernen, sich selbst entdecken und Sprache entwickeln“. Wie schön das aussehen kann, können die kleinen und großen Gäste bei der anschließenden Aufführung eines afrikanischen Vogeltanzes bestaunen. In selbst gebastelten Masken und Kostümen flattern und tanzen bunt gefiederte Vögel über die Wiese und mit der Sonne um die Wette.

Bewegungslandschaft in der Turnhalle: Tilda rutscht ganz mutig bäuchlings die Bank herunter

Jetzt kann es richtig losgehen. Das Löwenzahn-Team hat ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, bei dem Bewegung und Spaß die Hauptrollen spielen. In der Nestschaukel betätigen sich die Kinder als Künstler. Bäuchlings in der Schaukel liegend schwingen sie ihren Pinsel über ein großes Blatt Papier – und erzielen  verblüffende Ergebnisse. Im Sandkasten basteln Eltern und Kinder kleine Wurfgeschosse, indem sie Luftballons mit Sand befüllen und mit buntem Flatterband verzieren. Mit großem Hallo ging es damit einem Dosenstapel an den Kragen.

In der Bewegungslandschaft in der Turnhalle geht es über Bänke, durch Tunnel und die Sprossenwand hoch, während sich die ersten Gäste schon bei leckeren Grillwürstchen und einem internationalen Buffet stärken.

Als ein heftiger Regenschauer über der Einrichtung niedergeht, wird kurzerhand drinnen weitergefeiert. Kein Problem für Valeska Absi. Das Löwenzahn-Team hat für diesen Fall einen Plan B in der Tasche: „Als kleine Einrichtung können wir besonders flexibel und schnell reagieren, da sind wir Profis“. In der Kita nimmt ein fröhlicher Tag mit Murmelbildern und Schwungtuchspielen, viel Spaß und guter Laune seinen Lauf. Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Gäste am Ende der Feier, mit dem Auftritt einer tamilischen Tanzgruppe. Die Kinder können sich gar nicht satt sehen an den farbenkräftigen Kostümen, in denen die Jugendlichen temperamentvolle tamilische Tänze darbieten. Mit dem Lieblingsbewegungsspiel der kleinen Löwenzähne „1, 2, 3 im Sauseschritt“ geht ein kurzweiliger Tag zu Ende. Valeska Absi formuliert hochzufrieden das Fazit der Veranstalter: “Tolle Stimmung, ein Riesenspaß für alle“. Unser Dank gilt allen kleinen und großen Helfern, die mit ihrem Engagement (und dem leckeren Buffet!) das Fest in dieser Form erst möglich gemacht haben.

Putzen, satteln und los geht´s - Vorschulkinder der DRK Kita Löwenzahn reiten

Erste Reitstunden: Hescha, Ava, Erzieherin Ruth Dohna, Robia, Reitlehrerin Alina Vogel, Furkan und Lena Kristin Spiekerkötter (Kita Purzelbaum) genießen den Ausritt in den Wald.

Strahlende Kinderaugen in jeder Richtung, wenn man sich an diesem Morgen auf dem Hof des Reit- und Voltigiervereins Vilsendorf umschaut. Ava, Hescha, Furkan und Robia bekommen seit einigen Wochen erstmalig Reitunterricht. Auf Einladung der benachbarten Bewegungskita Purzelbaum haben die Vorschulkinder der DRK Kita Löwenzahn an insgesamt 10 Vormittagen zwei Stunden lang Stallluft geschnuppert. „Die Kinder freuen sich immer riesig herzukommen und sind oft vorher schon ganz aufreget“, berichtet Erzieherin Ruth Dohna.

Vor den Reitstunden müssen die Pferde vorbereitet werden. Die kleinen Reitneulinge lernen, die Tiere zu pflegen, zu satteln und das Zaumzeug anzulegen. Dann geht es in den Sattel. Dort das Gleichgewicht zu halten, ist gar nicht so leicht. Reitlehrerin Alina Vogel führt wahlweise Pferd Lucy oder Pony Mikado an der Lounge. Die Kinder voltigieren und reiten zuletzt sogar rückwärts, mit geschlossenen Augen oder freihändig. Besonders schön sind die Ausritte in den Wald. Jedes Mal vergeht die Zeit wie im Flug und viel zu schnell heißt es Absatteln, Trense waschen, Aufräumen und Stall fegen.

„Es geht nicht darum, perfekte Reiter aus ihnen zu machen, sondern ihre Wahrnehmung zu schulen. Den Tieren, aber auch sich selbst gegenüber“, sagt Kita-Leiterin Valeska Absi. Einige Kinder hätten riesige Sprünge in ihrer Entwicklung gemacht. „Sie sind selbstbewusster geworden“. Absi möchte das Projekt im kommenden Jahr unbedingt weiterführen und hofft auf eine dauerhafte Kooperation mit dem Reit- und Voltigierverein Vilsendorf.

Kleine DRK Rocker lernen English - Musiker Paul Lindsay gibt Kinderkonzert

„What´s your name?“ – Mit rockigen Liedern und einfachen Texten begeistert Paul Lindsay die DRK-Kinder mühelos für die englische Sprache.

Festival-Stimmung im Kindergarten: Paul Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, gab jetzt vor rund 60 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus fünf Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Early English Kinderkonzert. Neben bekannten Liedern aus dem Early English Programm hatte er die Lieder seiner neuen CD „Happy! - English songs for cool kids!“ im Gepäck.

Mit neuen, deutlich rockigeren Liedern zeigt Lindsay dort, was er musikalisch so alles drauf hat. „Eltern sind immer mit dabei, wenn die Kinder zu Hause Early English Songs hören“, sagt der nordirische Lehrer und Musiker. Also seien diesmal in das neue Album musikalische Elemente der Beatles, von Led Zeppelin oder Elvis Presley eingeflossen.

Begeisterte Vorschulkinder feierten beim DRK Kinderkonzert eine rockige Early English Party.

Mit diesen Namen konnten die DRK-Vorschulkinder nichts anfangen (Lindsay: „Die kennt ihr nicht? Das muss sich unbedingt ändern!“), trotzdem waren sie mit Feuereifer dabei. „Wichtig sind dabei reduzierte Texte, dann klappt das eigentlich immer sehr schnell“, sagt Lindsay. Richtig laut wurde es aber bei den Evergreens wie „Ten little fingers“, „Beautiful Coulours“ oder „Happy Birthday“. Deswegen gab es auch viel Lob vom Early English-Erfinder: „Das ist ja toll hier – wie bei einem richtigen Rockkonzert!“ Entsprechend begeistert war Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse: „Pauls Lieder sind immer mitten aus dem Leben der Kinder“. Es gehe ums Spielen, Zählen, um Farben, schlechte Laune oder wie man sich begrüßt. „Neu sind Lieder zu aktuellen Themen wie Wackelzähne oder die bevorstehende Schulzeit“, sagt die Kita-Leiterin.

Die Vorschulkinder der DRK Kita Löwenzahn sind ganz stolz auf das gemeinsame Foto mit dem Early English Erfinder Paul Lindsay (Mitte)

An der Entwicklung einiger Texte hatten die Early English Experten aller Bielefelder DRK-Kitas im vergangenen Jahr mitgewirkt. „Ein tolles Erlebnis“.

Seit 2009 haben rund 400 Vorschulkinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert.

Spielerisch lernen sie dort einfache Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.