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Anders als bei Erwachsenen: Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern


Ein Säugling fällt vom Wickeltisch, das Baby hat Atemnot oder hohes Fieber, blutende Wunden oder allergische Reaktionen beim Kleinkind: Notsituationen treten ein und Unfälle passieren. Wichtig ist, dass betreuende Erwachsene – Eltern, Großeltern oder Babysitter – eine Vorstellung davon haben, wie sie die ihnen anvertrauten Kinder im Notfall adäquat versorgen können.

Auch wenn bei der Versorgung von Säuglingen und Erwachsenen vieles gleich ist, gibt es doch entscheidende Unterschiede. Manche Menschen schrecken daher – oft aus Unsicherheit oder Angst, etwas falsch zu machen – vor der Ersten Hilfe zurück. Damit sie im entscheidenden Moment Ruhe bewahren können und sicher reagieren können, hilft eine grundlegende Ausbildung in Erster Hilfe.

Das DRK Bildungswerk bietet für frischgebackene Eltern und Großeltern regelmäßig Kurse rund um das Thema Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder an. Zu allen Themen sind ausführliche praktische Übungen vorgesehen, z.B. das richtige Lagern, das Anlegen eines Verbandes und Wiederbelebungsmaßnahmen.

Interessenten können sich im Internet unter www.drk-bildung.de über das aktuelle Kursangebot informieren. Der nächste Kurs in erster Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder findet am Samstag, 30.9.2017 und 7.10.2017, jeweils von 14:00 bis 19:00 im DRK Bildungswerk, Otto-Brenner-Str. 247, 33604 Bielefeld statt.

Noch ein Tipp: Im Umgang mit Kindern ist es auch möglich, Unfällen, Verletzungen und schweren Erkrankungen vorzubeugen. Oft genügt ein Blick aus der Kinderperspektive, um Gefahrenquellen zu erkennen. Nicht selten reicht  ein kleiner Handgriff, um diese Gefahren abzustellen.

Weitere Informationen

Angelika Regenberg, Telefon 0521 / 52998 - 210

Willkommen in unserer DRK Kita


Zum 1. August hat das neue Kita-Jahr 2017/18 offiziell begonnen. Mehr als 500 Kinder werden unsere DRK Kitas in verschiedenen Stadtteilen Bielefelds besuchen.

Wir freuen uns auf ein Jahr voller Erfahrungen und Entwicklungen, kleiner und großer Erfolge, auf Abenteuer, gemeinsames Spielen, Singen und Lernen. Gemeinsam mit Ihnen als Eltern möchten wir ihr Kind unterstützen, seine Fähigkeiten zu entfalten und seine Kompetenzen auszubauen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern. Herzlich willkommen in unserer DRK Kita!

Den neuen Kindern und Familien möchten wir mit einer behutsamen Eingewöhnung zu einem guten Start ins Kita-Leben verhelfen.

Mit den Eltern als sicherem Rückhalt hat ihr Kind die Möglichkeit sich mit der neuen Situation vertraut zu machen. Begleiten Sie ihr Kind, bis es eine vertrauensvolle Beziehung zu den Erzieherinnen und Erziehern in unserer Einrichtung aufgebaut hat. Schon bald wird Ihr Kind Kontakte zu anderen Kindern knüpfen und in den jetzt noch neuen Räumlichkeiten auf Entdeckungstour gehen. Damit dies gelingt, sehen wir in den nächsten Wochen unsere Aufgabe verstärkt darin, den Kindern bestmögliche Unterstützung zu geben, sich hier in der Einrichtung wohl und sicher zu fühlen. 

Wir danken Ihnen für das Vertrauen, dass Sie in uns setzen. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Elternvertreterin überreicht Forderung an NRW Ministerin Christina Kampmann beim Besuch der DRK Kita Löwenzahn

Frau Kampmann erhält den Forderungskatalog bezüglich des neuen Gesetzes, verfasst von den Elternbeiräten der 8 Kitas vom DRK KV Bielefeld, überreicht durch Frau Günther (Elternbeirat DRK Kitas Bielefeld) v.l. Christina Kampmann, Maria Günther mit Tochter Lily und Valeska Absi (Leitung Kita Löwenzahn)
Passend zum Thema Frühling beteiligt sich Frau Kampmann an der Gartengestaltung der DRK Kita Löwenzahn

Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) besucht die Kita Löwenzahn, jüngste Kita des Kreisverbandes Bielefeld des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Im Oktober 2013 gegründet erhält die Einrichtung, die sich in unmittelbarer Nähe der Teichsheide befindet, Fördermittel des Landes als plusKITA und des Bundes als Sprach-Kita. Sie zeichnet sich aufgrund ihrer Lage durch einen hohen Anteil von Familien mit Migrationshintergrund aus.

Vor Ort informierte sich die Ministerin im Gespräch über die aktuelle Problematik der Finanzierung durch das KiBiz, die Belastungssituation und Anforderungen an die Fachkräfte, Fachkräftemangel und die Sorgen und Wünsche der Eltern. “Kinder brauchen zuverlässig anwesende Bezugsperson, die nicht springen müssen zwischen der Bildung und Betreuung der Kinder und den organisatorischen Tätigkeiten im Kitaalltag“ so Maria Günther, stellvertretend für die Forderungen der Eltern zum Betreuungsschlüssel in den Kitas. „Nicht nur Beitragsfreiheit ist für uns Eltern ein wichtiger Aspekt, es muss vor allem genügend Fachpersonal für die wichtige Beziehungs- und Bildungsarbeit mit den Kindern zur Verfügung stehen!

Durch diese von Anfang an unzureichende  Finanzierung des KiBiz stehen die Träger mit dem Rücken zur Wand und die personelle Besetzung musste daher auf ein Mindestmaß zurückgefahren werden, um die Kostensteigerungen im Bereich Personal und allgemeine Sachkosten aufzufangen. Diese Situation und der akute Fachkräftemangel gefährden die Bildung und Betreuung der Kinder; auch die Trägervielfalt steht in der derzeitigen Finanzierungssituation auf dem Spiel!“ erläutert Petra Schlegel (Fachberatung DRK Kitas). Um hier eine strukturelle Verbesserung zu erreichen setzt Ministerin Kampmann ihren Schwerpunkt hier auf eine auskömmliche  Finanzierung und somit einen besseren Personalschlüssel.“ Das KiBiz muss durch ein neues Gesetz mit solider Sockelfinanzierung der Kitas ersetzt werden. Wir müssen uns von Kindpauschale verabschieden. Wir müssen in Qualität finanzieren und den Betreuungsschlüssel erhöhen. Weiterhin sollen kita- und standortspezifische Anforderungen finanziell ausreichend hinterlegt werden. In den Kitas wird gesellschaftliche wertvolle pädagogische Arbeit von hoch motivierten Pädagoginnen geleistet.“