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News | Aktuelles 2020

Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland

Gegen eine Erzieherin und die Leitung der DRK Kita Lummerland wurde von der Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen erhoben. Anlässlich eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens gegen eine ehemalige Mitarbeiterin wurde heute erneut in den örtlichen Medien über dieses Thema berichtet.

Der DRK Kreisverband Bielefeld hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe diese unter Beteiligung des Vorstandes, des Betriebsrates, des Jugendamtes, des Landesjugendamtes und nicht zuletzt der Eltern und der in der Kita beschäftigten Mitarbeitenden zeitnah und umfassend aufgearbeitet.

Das Wohl der uns anvertrauten Kinder zu schützen, ist Basis der pädagogischen Arbeit in unseren DRK Kitas. Der DRK Kreisverband Bielefeld ist sich dieser Verantwortung bewusst und nimmt sie sehr ernst. Die ermittelnden Behörden auch weiterhin bei der Aufklärung des Sachverhalts zu unterstützen, ist für uns selbstverständlich.

In laufenden Verfahren bedarf es – zum Schutze aller Beteiligten – einer sorgsamen und insbesondere objektiven Aufklärung und Bewertung der Sachverhalte. Stellungnahmen außerhalb der laufenden Verfahren sind dieser Aufklärung nicht förderlich. Ebenso vertrauen Mitarbeiter*innen mit Recht darauf, dass bis zum Abschluss laufender Verfahren die Unschuldsvermutung gilt. Der DRK Kreisverband Bielefeld bittet daher um Verständnis, dass unbeschadet der internen Aufklärungsarbeit eine weitergehende Stellungnahme nicht abgeben werden kann.

 

DRK Kitas ab dem 8. Juni 2020 wieder für alle Kinder geöffnet

Die DRK Kitas haben sich mit vielen organisatorischen Maßnahmen auf den „eingeschränkten Regelbetrieb” vorbereitet.
In allen DRK Kitas tragen Eltern und Erzieher*innen beim Bringen und Abholen ihrer Kinder einen Mundschutz.

Endlich geht es wieder los: Seit dem 8. Mai ist das Betretungsverbot für die Kindertagesbetreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen – allerdings durch die Maßgaben des Infektionsschutzes eingeschränkten – Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung. Auch die mehr als 650 Kinder in 10 Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bielefeld dürfen ihre Einrichtung im Rahmen des sogenannten „eingeschränkten Regelbetriebs“ wieder besuchen.

Konkret bedeutet dies für die Eltern, dass ihre Kinder in Anlehnung an das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) 10 Stunden pro Woche weniger betreut werden als im Betreuungsvertrag vereinbart. Das DRK legt dabei Wert auf individuelle Lösungen für jede einzelne Kita. „Wir haben uns je Kita mit den Elternbeiräten über die in dieser Phase der Lockerungen geltenden Öffnungs- und Betreuungszeiten verständigt“, sagt Ursula Reinsch vom DRK. Die eingeschränkten Öffnungszeiten stellten Eltern oft vor Herausforderungen. „In vielen Fällen ist es uns so gelungen, dass Eltern Arbeit und Familie weitestgehend miteinander in Einklang bringen können“.

Erzieher*innen haben in den vergangenen Tagen mit Hochdruck daran gearbeitet, die Corona-Sicherheitsauflagen umzusetzen. "Wir freuen uns riesig, die Kinder wiederzusehen", sagt Reinsch. Gleichwohl musste der Kita-Alltag an die aktuelle Situation angepasst werden: Abstände wurden auf dem Boden markiert, Waschräume, Garten und Pausenräume unterteilt, Bällebäder und Kuschelecken abgeschafft, das Spielzeug um etwa die Hälfte reduziert. Durften sich die Kinder bisher aussuchen, ob sie ins Atelier, den Bewegungs- oder Rollenspielraum gehen, müssen sie nun in so genannten „Betreuungssettings“ zusammenbleiben – strikt getrennt in festen Räumen, möglichst mit immer denselben Erzieher*innen.

Überhaupt ist die tägliche Arbeit derzeit coronabedingt mit vielen Einschränkungen verbunden. Vor allem gibt es keine gruppenübergreifenden Angebote, die die Kinder nach dem offenen Konzept nach eigenen Neigungen und Wünschen auswählen dürfen. „Aktivitäten, die zu näherem körperlichen Kontakt animieren, sind momentan nicht möglich“, erklärt Reinsch. „Das ist ein permanentes Dilemma für unsere Erzieher*innen, die einen hohen Anspruch an ihre pädagogische Arbeit haben“. So viel Einschränkungen wie nötig, so viel Normalität für die Kinder wie möglich – das ist das erklärte Ziel beim DRK.

Dies alles geschieht, um das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus zu minimieren und für den Fall einer Erkrankung Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Dazu gehören auch die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, Türgriffen und Spielsachen sowie häufiges Lüften. Beim Kontakt zwischen Erwachsenen besteht in den DRK Kitas Maskenpflicht, darüber hinaus wurde ein spezielles Hygiene-Konzept erarbeitet, in dem alle Mitarbeitenden geschult wurden und das jetzt im pädagogischen Alltag mit den Kindern umgesetzt wird. „Was ist Corona? – mit dieser Frage beschäftigen wir uns nun im Kita-Alltag. Die Jungen und Mädchen erfahren, wie wichtig das Waschen der Hände ist. Sie lernen die Nießetikette, um sich selbst und anders zu schützen“, beschreibt Reinsch den neuen Kita-Alltag.

Grundsätzlich gilt: Es dürfen keine Kinder betreut werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Zudem dürfen sie nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Henry und Mischi allein in der Kita


Ich bin es, Euer Henry! Wie toll, ich freue mich so, dass ich ein wenig Post von Euch bekommen habe…… eine prima Abwechslung in ruhigen Kita- Zeiten. Wisst Ihr, in der Kita ist es durch das Coronavirus insgesamt sehr ruhig gewesen. Langsam dürfen aber wieder mehr Kinder in die Kita gehen. Das ist toll, aber wir Kinder und die Erwachsenen müssen dabei einiges beachten. Dazu werde ich Euch später noch berichten und etwas zeigen.

In dieser Woche berichten Mischi und ich, was hier los ist, wenn niemand da ist. Ich glaube, manchmal machen wir, die Puppen und die Kuscheltiere des Hauses, ganz schönen Quatsch.

Aber ihr könnt es gleich selbst sehen, irgendwie sind wir erwischt worden…. und es gibt auch noch Beweisfotos. Oh Oh, aber seht selbst.

Hier klicken und mehr entdecken!

http://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/existenzsichernde-hilfe/

Löwenzahn zum Mitmachen

Jana und Sofia zeigen stolz ihre Pippi-Langstrumpf-Piratenschiffe, die sie nach der Anleitung gebastelt haben. Sie haben auch schon das nächste Projekt begonnen: Gespenster.

Da die Notbetreuung in Kitas lediglich Eltern vorbehalten ist, die in Schlüsselberufen arbeiten, suchen die Mitarbeitenden dort nach Mitteln und Wegen, um mit ihren Familien Kontakt zu halten. Die Erzieher*innen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellen Eltern Spielideen zur Verfügung, die die Kleinen sonst aus der Kita kennen und lieben. Meistens geschieht dies via E-Mail. Das bringt Abwechslung in den ungewohnten und kräftezehrenden Alltag.

Das Team der DRK Kita Löwenzahn hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Seit dieser Woche gibt es für die Familien „Löwenzahn zum Mitmachen“. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Wochenthema, das für Kinder und ihre Familien pädagogisch aufbereitet wurde.

Den Start in dieser Woche macht „Pippi Langstrumpf zum Mitmachen“. Rund um die bekannte Kindergeschichte von Astrid Lindgren können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern aktiv werden. Ein Wochenplan von montags bis freitags liefert Spiel-, Bastel- und Bewegungsideen, die ganz nach dem Geschmack der Kinder sind. Dazu gibt es Buchempfehlungen, Noten für Kinderlieder, YouTube-Links und Ausmalbilder.

Wer möchte, kann ein Piratenschiff, eine Villa Kunterbunt aus Karton oder ein Steckenpferd basteln. Für den kleinen oder auch großen Hunger gibt es Rezeptideen, etwa für Spaghetti mit Tomatensoße – natürlich zum Essen mit den Fingern. Auch an die Vorschulkinder wurde gedacht: Kleine Aufgaben zum Nachspuren von Linien, Zahlenspiele und Ausmalbilder schulen die Fertigkeiten, die die Kinder fit für den Start in die Schule machen sollen.

Die Idee zu diesem gelungenen Rundum-Paket hatten die Erzieherinnen Meike Endres und Marlene Schütze. Ihre Kolleginnen im Home-Office machten sich gleich ans Werk, recherchierten und trugen Ideen zusammen. „Das Thema haben wir so aufbereitet, dass es verschiedene Sinne anspricht, ganz so, wie wir es in unserer täglichen Arbeit in der Kita tun“, sagt Kita-Leiterin Valeska Absi. So sei für jeden etwas dabei und die Kinder können das tun, was sie interessiert und woran sie Spaß haben. „Das wichtigste dabei ist: Alles kann, nichts muss“, betont Absi.

Das Kita-Team hofft, dass der für viele Familien ungewohnte und herausfordernde Tag mit dem neuen Angebot vielleicht ein bisschen schneller vergeht. Auch bei den Eltern kommt das neue Format gut an. „Wir bekommen Fotos von den Kindern beim Basteln und Spielen und liebe Nachrichten “, freut sich Absi. „Wir vermissen die Kinder sehr. Ein bisschen Kita können wir so vielleicht nach Hause schicken“.

Die nächsten Ausgaben von „Löwenzahn zum Mitmachen“ werden bereits von Zweier-Teams bearbeitet. In den kommenden Wochen dreht sich alles um die Themen „Zauberei und Spuk“, sowie „Natur“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Kitas ab dem 16.3.2020 geschlossen

Die Landesregierung NRW hat angeordnet, dass in Nordrhein-Westfalen alle Schulen und Kitas ab dem 16.03. bis mindestens 19.04.2020 geschlossen werden. Damit soll die Infektionskette des Corona-Virus eingedämmt und seine Ausbreitung verlangsamt werden.

Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen gewährleistet das DRK in Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung. Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile Berufsgruppen angehören, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in diesen Berufsgruppen tätig sind.

Eine Liste der betroffenen Berufsgruppen hat das Familienministerium am Sonntag (15.03.2020) veröffentlicht. Dazu zählt die Landesregierung folgende Branchen:

    Energie wie Strom, Gas, Kraftstoffversorgung

    Wasser, Entsorgung

    Ernährung, Hygiene

    Informationstechnik und Telekommunikation

    Gesundheit

    Finanz- und Wirtschaftswesen wie Banken und Jobcenter

    Transport und Verkehr

    Medien

    staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

    Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen eine Bescheinigung durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und beim DRK, Fachbereichsleitung Kitas, Petra Schlegel einreichen.

Das DRK Bielefeld bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Bielefeld dienen.

Weitere Informationen im Kontext der Coronavirus-Pandemie finden Sie fortlaufend auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2020!